Der sicherste Teleskopförderer auf dem Markt ist immer noch erfolgreich

In 2004 führte Caljan das BeltTrack Model als Nachfolger des Long John Förderers dem Markt zu. Patentierte Sicherheitsmerkmale und Optimierungen waren die Schlüsselwörter der neuen Produktlinie. Die aktuellen Classic- und Performerlinien bauen hierauf.

„Sicherheit ist immer ein Caljan Gütesiegel gewesen, seit die ersten Long Johns, von dem ein Großteil immer noch zuverlässig Ihren Dienst leistet, eingeführt wurden, ist der Maßstab in Sicherheit und Zuverlässigkeit neu definiert worden. Im Jahr 2001 wurden wir noch offensiver und haben begonnen auf unsere Kunden Einfluss zu nehmen, dass sie Sicherheitsmerkmale verlangten. Der Grund dafür war, dass Caljan Teil der amerikanischen Rite-Hite Gruppe wurde, welche eine lange Tradition in der Propagierung von Sicherheit hatte.“ Sagt Kristen Laurbak, Vizepräsident Entwicklung.

Mit der Markteinführung der BeltTrack Serie haben viele neue Merkmale, wie ein Joystick für Teleskopförderer und eine aus Sicherheitsgründen voll verkleidete Unterseite das Licht der Welt erblickt. Hinzu kam noch, dass neue Geräte höhere Lasten tragen konnten.

Weshalb dieser Fokus auf die Sicherheit?

„Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden hatten wir detaillierte Erkenntnisse in den Risiken bei der Arbeit in den Be- und Entladebereichen gewonnen. Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Krankheiten waren eher die Regel als die Ausnahme. Die damit verbundenen Kosten – in Form von Leiden und auch finanzieller Art – waren konkret. EU Statistiken belegten die Erfahrungen unserer Kunden“ sagt Kristen Laurbak und erzählt weiter:

„Wir haben angefangen die düsteren EU Statistiken in unserer Werbung zu verwenden und bald wurde die voll verkleidete Unterseite des Förderers ein absolutes Muss in den Kunden-Ausschreibungsunterlagen. Wir waren der einzige Lieferant mit diesem Feature im Angebot. Es brachte viele Bestellungen. Seitdem haben wir mehr als 4.000 Caljan-BeltTrack Förderer installiert“.

Sozioökonomische Auswirkungen

Gemäß aktueller EU Forschungen, sind die durchschnittlichen Kosten eines Arbeitsunfalls oder arbeitsbedingter Krankheiten schwer kalkulierbar. Allerdings ist es eine Tatsache, dass arbeitsbedingte Krankheiten nicht nur Kummer und Leid, verbunden mit einem finanziellen Verlust für medizinische Versorgung, für Mitarbeiter und Familie bedeuten, sondern durch die verminderte Wettbewerbsfähigkeit und die Verringerung des Markenwertes entstehen dem Unternehmen auch hohe Kosten, zusätzlich sind sie eine ökonomische Belastung für die Gesellschaft.

Muskel-Skelett-Erkrankungen und krankheitsbedingte Abwesenheit

Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sind ein wesentlicher Grund für längere Mitarbeiterabwesenheit durch Krankheit. Der Begriff MSE bezeichnet Probleme mit Muskeln, Sehnen, des Skeletts, dem Knorpelgewebe, dem Bandapparat und den Nerven. Muskel-Skelett-Erkrankungen schließen alle Formen von schlechten Gesundheitszuständen ein, über leichte vorübergehende Störungen bis hin zu unwiderruflichen invalidisierenden Verletzungen.

Fünf Faktoren erhöhen das Risiko von Muskel-Skelett-Erkrankungen:

• Heben, Schieben oder das Ziehen von schweren Lasten
• Arbeiten mit gekrümmtem oder verdrehtem Rücken oder Nacken
• Arbeiten mit ausgestreckten Armen
• Monotone und sich wiederholende kraftabverlangende Bewegungen
• Ganzkörperschwingungen

Es war bislang nicht möglich die unteren Grenzwerte für das Eintreten von Muskel-Skelett-Erkrankungen, hervorgerufen durch die oberen Faktoren, zu belegen. Z.B. wie schwer dürfen Lasten sein, ohne, dass sie Rückenschmerzen verursachen. Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten geboren werden und auch Ihre Lebensbedingungen können unterschiedlich sein, d.h. die Qualität und die Menge ihrer Nahrungsmittel.

„Es ist der allgemeine Trend des heutigen Arbeitsmarktes, dass wir vor dem Ruhestand länger arbeiten müssen. Demzufolge muss es Platz für jeden geben.
Caljan-Anlagen, verbunden mit der Kontrolle der körperlichen Anforderungen, helfen ein ergonomisches und sicheres Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiter zu gewährleisten“ sagt Kristen Laurbak.

Bewährte Technologie und verbesserte Leistung

Gegenwärtig vermarktet Caljan zwei Teleskopbandförderer, Classic und Performer. Classic ist das Standardmodel in verschiedenen Größen und Ausführungen. Das Performermodel, eingeführt in 2012, baut auf dem Classic Model mit erweiterten Funktionen auf und somit ergonomische Vorteile und die Möglichkeit der Nachrüstung künftiger Merkmale.

Vorbildliche Methoden

Innovationen in Sicherheit und Ergonomie sind die Gütesiegel von Caljan-Produkten. Wir sind bestrebt der Vorreiter der Kundenanforderungen und regulatorischen Ansprüche zu sein und bestimmen die Maßstäbe in Intralogistik-Lösungen.

„Alle unsere Produkte werden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt. Gemeinsam identifizieren wir die Risiken und die Verbesserungsmöglichkeiten, welches bedeutet, dass das Risikomanagement ein wesentlicher Bestandteil aller Produktentwicklungsprojekte ist. So sichern wir die vorbildlichen Praktiken und bleiben der bevorzugte Partner für unsere Kunden“ sagt Kristen Laurbak.

Caljan Lösungen, hergestellt in unseren Werken in Dänemark, Deutschland, Lettland und China sind Maßanfertigungen, um einer bestimmten Herausforderung gerecht zu werden, z.B. Paketdienstleistern und Versandunternehmen, die eine Optimierung ihrer Be- und Entladungsprozesse suchen, um das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter deutlich zu verbessern.

Quellen:

„Ist Arbeit gesund und gut für das Wohlbefinden?“ Gordon Waddell und Kim Burton, 2006.
„Leistungsübersicht der Risikofaktoren gekoppelt mit schweren körperlichen Arbeiten“. Nationale Forschungsstätte für das Arbeitsumfeld, Dänemark 2008. ( Um die höchstmögliche wissenschaftliche Qualität zu gewährleisten, besteht die Gruppe aus sieben dänischen und international anerkannten Experten).
„Sozioökonomische Kosten von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Krankheiten, umfassende Studie. Europäische Kommission, Beschäftigung, Soziales und Integration, 2011.
„Nicht tödliche berufsbedingte Verletzungen und Krankheiten, welche Arbeitsabwesenheiten zur Folge haben.“ Bureau of Labor Statistics. United States Department of Labor, 2008.

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